Für viele Menschen in der Genesung ist es wichtig zu wissen, ob ein Rollator als Ersatz für einen Rollstuhl dienen kann.
Kurzgesagt.
Rollator Walker:Entwickelt für Menschen, die stehen und gehen können, aber Unterstützung und Ruhe benötigen. Bietet Stabilität, Gleichgewicht und zeitweise Ruhe beim Gehen. Benutzer müssen über ausreichende Rumpfkontrolle und Oberkörperkraft verfügen.
▲Rollator
Rollstuhl:Konzipiert für Menschen, die nicht sicher gehen können, nicht lange stehen können, Ganzkörperunterstützung benötigen oder weite Strecken zurücklegen. Bietet volle Unterstützung, Haltungserhaltung und Mobilität durch die Kraft anderer oder Eigenantrieb. Benutzer sind möglicherweise überhaupt nicht in der Lage zu gehen oder haben extreme Schwierigkeiten/Gefahren beim Gehen.
▲Rollstühle
Ein Rollator kann also nicht als Rollstuhl verwendet werden.
Jetzt können Sie sich ein klareres Bild davon machen, warum Sie einen Rollator nicht als Rollstuhl verwenden sollten, indem Sie den folgenden Artikel im Detail lesen.
●Struktur:Mobilitätsrahmen Sitze sind in der Regel klein, leicht, zusammenklappbar, nicht für längere Zeiträume oder die volle Belastung ausgelegt und verfügen nicht über ausreichend Halt und Stabilität.
▲Der Sitz
●Schwerpunkt: Wenn der Benutzer vollständig im Gehhilfesitz sitzt, verlagert sich der Schwerpunkt deutlich nach hinten, wodurch das gesamte Gerät sehr leicht nach hinten kippen kann.
●Fixierung:Die Sitzbefestigungspunkte einer Gehhilfe sind nicht so stark wie die eines Rollstuhls und können bei übermäßigem Gewicht oder falscher Belastung brechen oder sich verformen.
●Räder:Die Räder des Mobilitätsrahmens (insbesondere die Vorderräder) sind klein und so konzipiert, dass sie das Gehen und Rollen unterstützen und nicht das volle Gewicht und die Antriebskraft beim kontinuierlichen Sitzen tragen. Sie neigen dazu, sich zu verklemmen, zu beschädigen oder sich nicht reibungslos zu bewegen.
▲Räder
●Bremsen:Die Bremsen des Gehgestells (häufig Handbremsen) dienen dazu, die Ausrüstung beim Stehen oder Gehen an Ort und Stelle zu halten, und nicht dazu, die Bewegung im Sitzen sicher anzuhalten oder zu kontrollieren. In der Sitzposition können die Bremsen versagen oder dazu führen, dass das Gerät rutscht/umkippt.
▲Bremsen
Gehgestell ohne Rollstuhl-Rückenlehne, Armlehnen (oder nur einfache Armlehnen), Fußstützen und Haltungsunterstützungssystem. Längeres Sitzen kann zu einer schlechten Körperhaltung, einem erhöhten Risiko von Druckstellen, Müdigkeit und Unwohlsein führen.
Wenn der Benutzer versucht, den Sitz-Gehrahmen zu „schieben“, ist die Haltung unangenehm und mühsam, und es kann sehr leicht passieren, dass er das Gleichgewicht verliert oder die Muskeln überlastet.
Hohe Sturzgefahr: Umkippen, Rutschen, Bremsversagen und Raddefekte können zu schweren Verletzungen führen.
Gefahr von Geräteschäden: Überlastung kann zur Verformung des Rahmens, zur Durchbiegung der Radachse und zum Bruch der Sitzverbindungen führen.
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Eigenschaften |
Rollator Walker |
Rollstuhl |
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Hauptzweck |
Gehhilfe + intermittierende Ruhe |
Sitzunterstützung + Alternative zur Gehmobilität |
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Anforderungen an die Benutzerfähigkeiten |
Muss stehen, gehen und balancieren können |
Möglicherweise nicht in der Lage zu gehen |
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Sitz |
Klein, leicht, faltbar, geringe Stabilität |
Groß, stabil, Rückenlehne mit Armlehnen, hohe Stabilität |
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Räder |
Klein (oft 3-4), um das Gehen zu erleichtern |
Groß und robust, für schwere Mobilität |
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Bremssystem |
Handbremse für Parkgehhilfe |
Hand Brems-/Parksperre, ausgelegt für sicheres Fixieren im Sitzen |
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Push-Modus |
Schieben durch gehenden Benutzer |
Rad vom Benutzer oder von anderen geschoben oder motorisiert |
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Unterstützung |
Begrenzt (Benutzer steht hauptsächlich alleine) |
Umfangreich (Rückenlehne, Kissen, Armlehnen, Fußstützen) |
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Sicherheitsstandards |
ISO 11199-2 (Gehhilfe) |
ISO 7176-Reihe (Rollstuhl) |
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Szenarien |
Kurze Spaziergänge im Innen- und Außenbereich mit gelegentlichen Pausen |
Sie können nicht laufen oder müssen sich über weite Strecken bzw. längere Zeiträume bewegen |
Professionelle Beurteilung durch einen Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten, um den tatsächlichen Mobilitäts-, Ausdauer-, Gleichgewichts- und Unterstützungsbedarf des Benutzers zu ermitteln.
Wenn Sie gehen können, aber Unterstützung zum Ausruhen benötigen -> wählen Sie den richtigen Typ/die richtige Größe eines Gehgestells und verwenden Sie es nur für den Zweck, für den es bestimmt ist (Gehen + kurze Ruhepausen).
Wenn Sie nicht in der Lage sind, sicher zu gehen oder volle Unterstützung benötigen -> wählen Sie den richtigen Typ/die richtige Größe des Rollstuhls (manuell, elektrisch, individuell angepasst).
▲Rollstuhl
●Rollator-Rollstuhl-Hybrid:Er sieht aus wie eine Gehhilfe mit großen Rädern und einem stabilen Sitz, entspricht jedoch den Sicherheitsstandards für Rollstühle und kann als Rollstuhl gefahren werden. HINWEIS: Überprüfen Sie, ob das jeweilige Modell rollstuhlgerecht ist und in der Regel schwerer und größer als ein Standard-Gehgestell ist.
●Wichtig:Auch wenn ein Rollator mit einem Sitz ausgestattet ist, sollte er nur für kurze Pausen verwendet werden und es ist verboten, den darauf sitzenden Benutzer von anderen zu schieben.
1. Sicherheitspunkte für die Verwendung einer Gehhilfe (zur Verstärkung der ordnungsgemäßen Verwendung)
2. Stellen Sie die richtige Höhe ein (leicht gebeugter Ellenbogen).
3. Überprüfen Sie vor dem Gebrauch, ob die Räder, Bremsen und Gelenke fest sitzen.
4. Halten Sie Ihren Körper beim Gehen innerhalb des Rahmens.
5. Stellen Sie sicher, dass die Bremsen arretiert sind und der Körper zentriert ist, wenn Sie sich für eine Pause hinsetzen, die nicht zu lang sein sollte.
6. Stellen Sie vor dem Aufstehen sicher, dass die Bremsen arretiert sind, und stehen Sie langsam auf, um ein Vorbeugen zu vermeiden.
7. Lassen Sie sich niemals im Rollstuhl schieben oder schieben.
Gehhilfen und Rollstühle sind zwei unterschiedliche Arten medizinischer Geräte, die für Benutzer mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Leistungsniveaus geeignet sind.
Die Verwendung eines Gehgestells als Rollstuhl ist äußerst gefährlich und kann zu schweren Verletzungen führen.
SICHERHEIT GEHT AN ERSTER STELLE: Wählen und verwenden Sie immer die richtige Mobilitätshilfe entsprechend Ihren Fähigkeiten und unter professioneller Anleitung.
Gehen Sie keine Kompromisse ein: Wenn sich Ihre Gehschwierigkeiten verschlimmern, suchen Sie eine Neubeurteilung und erwägen Sie die Verwendung eines Rollstuhls als notwendige Maßnahme für Sicherheit und Komfort.
F: Warum kann ich mein Gehgestell nicht über einen längeren Zeitraum als normalen Stuhl verwenden, wenn es über eine Sitzfläche verfügt?
A: Designeinschränkungen≠ Sicherheitssitz!
Strukturelle Risiken: Dünne Halterungen können bei längerem Sitzen zum Bruch der Schweißnähte führen;
Keine Unterstützung: Eine fehlende Unterstützung der Lendenwirbelsäule/Armlehne kann zu Rückenschmerzen oder Stürzen führen;
Sicherheitszeitlimit: Begrenzt auf kurze Pausen von nur 5–10 Minuten. Die Bremsen müssen angezogen und die Füße auf dem Boden abgestützt sein.
Müssen Sie längere Zeit sitzen? Wählen Sie einen Rollstuhl, der den ISO 7176-Standards entspricht.
F: Ist es ein Bediener- oder Geräteproblem, dass die Gehhilfe beim Schieben umkippt?
A: Intrinsischer Konstruktionsfehler!
Physikalisches Prinzip: Der Drehpunkt des Gehgestells unterstützt nur das Gehen (vertikale Kraft), seitliches Schieben ist leicht umzukippen;
Vorteile des Rollstuhls: Breiter Radstand + niedriger Schwerpunkt + kippsichere Räder, zum Schieben ausgelegt.
Datenwarnung: Statistiken der US-amerikanischen FDA zufolge verursachten Gehhilfen, die fälschlicherweise als Rollstühle verwendet wurden, mehr als 2.600 Verletzungen pro Jahr.
F: Wenn ich mir keinen Rollstuhl leisten kann, wie kann ich dann sicher auf meine Mobilitätsbedürfnisse eingehen?
A: Kostengünstige Alternativen (müssen noch professionell geprüft werden):
Kurzfristige Lösung: Mieten Sie einen medizinischen Rollstuhl (günstiger als der Kauf);
Hausumbau: Wandhandläufe + Duschstuhl mit Bremsen einbauen (Transferhilfe);
Soziale Ressourcen: Wenden Sie sich an das örtliche Rote Kreuz oder Rehabilitationszentrum, um eine Spende für gebrauchte Rollstühle zu beantragen.
Gehen Sie kein Risiko ein: Gehhilfe statt Rollstuhl nutzen = Geld sparen!